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Alles Hygge oder was? … Oder wie ich mir dank desenio.at ein Stück mehr dieses dänischen Lebensgefühl ins Haus holte

In Zusammenarbeit mit Desenio (Werbung)

Bilder fuer ein Hygge Lebensgefuehl

Hygge ist seit einigen Jahren zu einem absoluten Modebegriff geworden! Von Dänemark ausgehend hat sich dieser Trend über die ganz Welt verbreitet. Dabei bin ich mir gar nicht so sicher, ob dabei eigentlich irgendjemanden klar ist, dass ‚hygge‘ weit mehr ist, als nur Kerzen, Kissen & Kuscheldecken. Es ist sogar mehr, als nur ein Lebensgefühl …. es ist eine Lebenseinstellung … eine Lebensart! Doch dazu später mehr …

Hygge gleich beim Reinkommen

Sicher ist auf jeden Fall, dass der Wohnbereich, der Ort an dem man sich zuhause und sicher und geborgen fühlt, sehr wichtig ist, für die hyggelige Lebensart. Das Ambiente, mit dem man sich umgibt, sollte eine Wohltat sein, dem Auge und der Seele schmeicheln und Gemütlichkeit ausstrahlen. Da sind natürlich die Bilder an den Wänden ein ganz wichtiger Teil davon.

Durchblick in das Wohnzimmer

Für meine Wanddekoration bin ich schön öfter bei dem schwedischen Bildershop www.desenio.at fündig geworden. Die Auswahl an Poster, die man dort findet ist nicht nur groß … sondern auch ausgesprochen vielseitig. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Passend zu meinen Bildern hab ich mir auch gleich die perfekten Rahmen bei desnio mitbestellt. Dieses Mal waren es schlichte schwarze Holzrahemen – doch für meine Winter-/Frühjahrsbilder hatte ich helles Eichenholz gewählt.  Auch in diesem Bereich also,  ist die Auswahl hervorragend wie ihr seht.

Nun aber, wie versprochen, zum Abschluß noch ein paar Sätze zum ‚Hygge‘ – und die entleihe ich mir von einem der auszog, das Hygge zu lernen: Meinem Sohn!

Seit Anfang November leben mein Sohn und seine Verlobte im Land des Hygge – in Kopenhagen. Und eines ihrer vorrangigen Ziele für ihren (befristeten) Aufenthalt ist es auch, diese glücklichmachende dänische Lebensart zu studieren. Und so haben sie, unter anderem, die fünf Dimensionen des Hygge für sich so entdeckt:

  • Hygge schmeckt süß und einfach
  • Hygge ist leise und angenehm
  • Hygge riecht vertraut und sorgt für angenehme Erinnerungen
  • Hygge fühlt sich weich & gemütlich & kuschelig an
  • Hygge ist dimm (je weniger Licht, desto hygelliger)

Mit diesen fünf einfachen Bedingungen für Hygge lasse ich euch nun alleine – ihr könnt ja nun selber nachdenken und nachfühlen, was nun hygge ist und was nicht.

Bis bald

Hilda

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HAPPY BIRTHDAY, ALTES HAUS

Oder: Wieso um alles in der Welt musstet ihr auf dieses Giveaway 12 Monate, 5 Tage, 17 Stunden und 43 Minuten warten – eine Wiedergutmachung und ein „altes Haus“ oder zwei.

Selbstgemachte Holzhaeuschen als Altholz

TEN PLUS ONE – E L E V E N

„Heute werde ich noch ein wenig feiern und den schönen Tag genießen, aber nächste Woche gibt es dann hier für euch ein kleines Giveaway.“
– mit diesem Versprechen habe ich euch vor einem Jahr verlassen … und mich anschließend 12 Monate lang nicht mehr gemeldet.
Mittlerweile – genauer gesagt am Sonntag – feierte mein Blog einen weiteren Geburtstag!

Elf Jahre also! Eine wirklich lange Zeit für einen Blog!
Dieses Mal aber werde ich euch nicht mit einem leeren Versprechen abspeisen.
Dieses Mal möchte ich meinen Bloggeburtstag feiern – und zwar mit einem kleinen Gewinnspiel für euch.

Holzhaeuschen DIY

EIN ALTES HAUS ….. NEIN ZWEI!

Als Dankeschön dafür, dass ihr noch und wieder da seid, verlose ich unter meinen Lesern, diese beiden handgemachten schlichten Holzhäuschen.

Tatsächlich sind die beiden Häuschen gar nicht alt. Nur das Holz, aus dem sie gemacht wurden, das ist alt. Tatsächlich haben wir die beiden ganz frisch gesägt – letztes Wochenende – extra für euch und extra für heute.

Die Häuschen sind ganz bewußt natürlich und schlicht gehalten, denn auf diese Weise passen sie zum Landhausstil genauso, wie zum Scandistyle oder moderneren Stilen.

Selbstgemachte Holzhaeuschen in Deko

WAS MÜSST IHR TUN UM ZU GEWINNEN?

Das ist ganz einfach, ihr braucht nur unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen und schon nehmt ihr an der Verlosung teil. Ich verlose BEIDE Häuschen als EINEN Preis.
Das Giveaway bleibt bis Samstag, 7. März 2020, 24.00 Uhr offen. Auslosen werde ich am Sonntag darauf – und dann auch sofort den Gewinner bekannt geben.

Holzhaueschen DIY

Natürlich freue ich mich auch sehr, wenn ihr anderen von dem Gewinnspiel erzählt und es teilt und verlinkt. Ist doch klar!

Nun bleibt mir nur noch euch allen viel Glück zu wünschen.

Bye bye und bis bald
Hilda

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Hey it’s me again

Nichts zu tun ist leider allzu oft der leichtere Weg. Und der leichtere Weg ist leider allzu oft der, den man wählt. Insbesondere in jenen Bereichen, in denen wir uns nicht verpflichtet fühlen, etwas zu tun. Insbesondere also in jenen Bereichen, die einfach nur Spaß machen sollen.

Ironischerweise ist dieser Weg – der leichter Weg – des Nichtstuns auch der sicherste Weg, das, was einem eigentlich Spaß machen soll, zu verlieren.

LOVE IT. CHANGE IT. OR LEAVE IT.

Spätestens dann, wenn man an diesem Punkt der Erkenntnis angelangt ist, wird es Zeit, sich ein paar Fragen zu stellen:
Macht es eigentlich nocht Spaß?
Liebe ich es noch? – und
Wenn ich es ließe, was würde ich vermissen?

Diese – und einige anderen Fragen – habe ich mir im letzten Jahr häufig gestellt. Und während die ersten Fragen mich noch ratloser und unentschlossener zurück ließen, brachte die dritte sehr rasch einige Antworten hervor.

Da gibt es in der Tat einiges, das ich vermissen würde oder vielmehr bereits vermisse:
Die Herausforderung mir ein Thema zu überlegen und mir darüber Gedanken zu machen.
Die Herausforderung diese Gedanken in Worte zu fassen.
Die Herausforderung mir zu diesen Worten Motive vorzustellen.
Die Herausforderung aus diesen Vorstellungen tatsächlich Bilder zu machen.
Die Herausforderung all dies so lange zu bearbeiten, bis daraus ein einheitliches Ganzes wird mit dem ich zufrieden bin.
Und nicht zuletzt die Freude! Die Freude darüber, wenn all dies schließlich gelingt.

IT’S NEVER TOO LATE TO START ALL OVER AGAIN.

Somit war die Sache klar. So wie es war, liebte ich es nicht mehr, aber missen wollte ich es auch nicht. Also blieb nur: Change it – ändere es.

Et voila: Hier bin ich wieder. Ein Jahr älter, um einige Erfahrungen reicher und um einige Altlasten leichter. Aber voller Enthusiasmus und Vorfreude auf das, was hier nun alles kommen wird.
Und was wird das sein? Nun, ein bisschen von allem, wie bisher auch.
Ein bisschen Haus, Interior, Deko.
Ein bisschen Garten, Gestaltung, DIY.
Ein bisschen aus meinem Leben, den Aufs und Abs und den Hins und Hers.
Doch alles im neuen Gewand und mit meinem neuen Anspruch nach mehr Nachhaltigkeit.

Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass ihr alle wieder mit dabei seid, wenn es hier ab sofort wieder öfter heißt:
MY HOME. MY GARDEN. MY LIFE.

Ich für meinen Teil freue mich auf jeden Fall schon darauf.

Bye bye und bis bald
Eure Hilda

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One Decade … ein Jahrzehnt!

Heute vor genau zehn Jahren hat das hier angefangen.
Ich hatte es ganz sicher nicht geplant
und erwartet auch nicht, aber es ist so:
Heute vor zehn Jahren habe ich diesen Blog gestartet.


Eigentlich weiß ich gar nicht mehr, was ich damals geplant hatte, oder erwartet,
aber ich weiß noch genau, was ich mir damals dachte.
Nicht etwa:
Da gibt es so viel zu erzählen in meinem Leben
und so vieles zu zeigen …
Und erst recht nicht:
Gott bin ich super, die Welt sollte das erfahren.
Oh nein!
Was ich mir dachte war so viel profaner.
 Es war so viel unspektakulärer.
Es war:
Oh! Bloggen! Cool! Das will ich auch, ich probier’s einfach!
Und hab‘ einfach angefangen.

 Einfach so!
Ganz ohne Plan!
Ganz ohne Konzept und ganz ohne Vorstellung!
Ich habe einfach los gelegt.
Und ich war wirklich nicht gut darin.
Oh Gott, war ich schlecht.
(Das könnt ihr nachprüfen …. sie sind alle noch da … alle meine Posts, von Anfang an)
Mit der Zeit aber und mit der Erfahrung
hat dieser Blog sich entwickelt.
Und ich mich mit ihm.

 Möglicherweise – nein sogar wahrscheinlich – wäre ich ohne meinen Blog
(und dem dazugehörigen Umfeld)
nicht da wo ich heute bin und nicht genau der, der ich heute bin.
Dessen bin ich mir ganz sicher.
hildisgoodlife ist ein Teil von mir.
Es ist mein Tagebuch genauso wie mein Tor zur weiten Welt.
Es ist meine Bühne genauso, wie ein realitätsferner Rückzugsort.
Es ist mein Ansporn besser zu werden genauso, wie meine Freiheit einfach ich selber zu sein.
Es ist mein Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Hier kann ich so sein, wie ich gerne sein möchte.
Und gleichzeitig kann ich so sein, wie ich wirklich bin.
Hier kann ich ganz für mich selber sein
und dennoch mitten unter lieben, freundlichen, mir wohlgesonnen Menschen
von überall auf der Welt.
Und für all das, meine Lieben, für die lange Zeit und die tollen Erfahrungen
und die liebe Begleitung und die wohlwollenden Kommentare …
für all das danke ich euch!

Und ich freue mich schon auf viele weitere gemeinsame Jahre
hier mit euch.
Heute werde ich noch ein wenig feiern und den schönen Tag genießen,
aber nächste Woche gibt es dann hier für euch ein kleines Giveaway.
Bis bald
Eure Hilda
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A Blog Reanimation

Während die Natur uns alle paar Tage ein grandioses Schauspiel der Ineffizienz liefert,
dekoriere ich nun bereits zum dritten Mal mein Wohnzimmer um.
Stelle den Holzhocker mal hierhin, mal dorthin,
lasse die Pompondecke mal auf das Sofa, mal auf den Ohrensessel fallen und lege die Falten jedes Mal mit viel Mühe so, dass es aussieht, als hätte ich den Sitzplatz gerade eben verlassen und die Decke wäre völlig achtlos einfach liegen geblieben. Beinahe täglich tausche ich den Inhalt der Vase auf dem Sofatisch aus und wenn mir gar nichts mehr gefällt, dann die ganze Vase.

Dabei würde ich viel lieber die Gedanken in meinem Kopf neu arrangieren – oder lieber noch – austauschen. Austauschen gegen meinen alten Optimismus und die vielen Ideen, die früher meine Synapsen zum Schießen brachten. Austauschen gegen Elan und Aktivität und die Vorfreude auf etwas. Etwas Gutes natürlich!

Das Warten darauf, dass sich etwas ändert, dass endlich etwas passiert, hat mich mürbe gemacht. Gleichzeitig fürchte ich mich davor, dass etwas passiert – denn – wie die Erfahrungen der letzten Monate zeigten, könnte es durchaus auch nichts Gutes sein.

Die Zukunftsangst klebt wie übergroßer Kaugummi an meinen Siebenmeilenstiefel und hemmt meinen sonst so forschen Schritt. Wie nur werde ich diesen Stillstand wieder los
und – würde sich die Alocasia neben dem Sideboard nicht viel besser machen?

Hallo!? Eine von Ängsten beherrschte Person war ich noch nie und eine Heulsuse erst recht nicht.
Etwas tun war mir schon immer lieber als abwarten und Tee trinken.
Also nehm ich jetzt erstmal einen beherzten Schluck aus meinem Kaffeebecher und lege los.
Wenn ich schon an der einen Sache nichts ändern kann, im Moment, an einer anderen kann ich es sehr wohl.

Dieser Blog liegt nun schon zu lange in einem nicht klar definierten Dornröschenschlaf.
Die Ausrede, dass ich dafür zu wenig Zeit hätte, ist genau so löchrig, wie die alte Socke, die ich Ginger gerade im Tausch gegen einen Kauknochen abgeluchst habe.

Ich knülle das abgeschlabberte Teil in meiner Faust zusammen, kratze mir damit den Kaugummi von der Sohle und trete beides in die Tonne.

Und jetzt zu dir, Dornröschen …..

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2018 – Looking Back and Being Thankful

Am Abend ist man klug,
für den vergang’nen Tag,
doch niemals klug genug
für den der kommen mag
(Friedrich Rückert)

Was für einen Tag gilt, gilt für ein ganzes Jahr erst recht.
Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass das Jahr 2018
sich so wunderbar entwickeln wird, als es vor zwölf Monaten
so unbekannt und fast unüberwindbar vor mir lag.

Voller Unbehagen, schon fast ängstlich, bin ich damals in dieses Jahr gestartet,
mir der vielen Herausforderungen bewußt, die es für mich bereit halten würde.
Rückblickend kann ich nicht nur sagen, dass ich diese Herausforderungen allesamt
gut gemeistert habe, die eine oder andere hat sich sogar als Gewinn entpuppt.

Und deswegen habe ich einige Minuten inne gehalten, meine Lieblingsfotos aus
den vergangenen Monaten zusammengetragen und für alles gedankt,
was mir an Gutem passiert und widerfahren ist. Und das war vieles.

Ohne vieler Worte hänge ich nun für euch diese Rückblicke an
und wünsche euch und uns allen ein friedliches harmonisches Jahr 2019,
mit Herausforderungen zwar, aber auch mit genauso viel Kraft,
wie jeder von uns braucht, um diese zu bewältigen!

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A Modern Farmhouse Christmas in Austria

Was, meine Lieben, wäre das Leben ohne Veränderung?
Langweilig. Bewegungslos. Stillstand!
Was aber, meine Lieben, wäre das Leben ohne Beständigkeit?


Herzlich willkommen, liebe Freunde
zu unserer dritten weihnachtlichen Tour durch die Häuser und Wohnungen österreichischer Bloggerinnen.
Ich freue mich von ganzem Herzen, diese Tour auch heuer wieder eröffnen zu dürfen.
Elf liebe Bloggerfreundinnen und ich haben sich zusammengetan um euch hier beides zu zeigen:
Veränderung und Beständigkeit.
Wenn ihr unsere Home-Touren in den beiden letzten Jahren verfolgt habt, wißt ihr ja bereits, wie es abläuft:
Wir führen euch durch unsere Häuser und dann weiter zum nächsten und zum nächsten und zum nächsten. Drei Tage lang. Ihr müsst einfach nur den Links folgen, die euch am Anfang und am Ende einer jeden Tour angeboten werden.
Heuer wird unsere Tour von Vera & Roman am Mittwoch beendet. Ihre ganz besondere Weise Weihnachten zu begehen, mit ihren süßen Kindern, ihrer Kreativität und ihrer so liebvollen Art, fasziniert mich, seitdem sie dabei sind!
Also veraubsäumt es nicht, die ganze Tour durchzuklicken bis Mittwoch, bis zu Veras und Romans
„Haus No. 6“

Veränderung und Beständigkeit
Diese beiden Begriffe gehören zu mir wie meine linke und meine rechte Hand. So gegensätzlich sie auch klingen mögen, ich könnte weder ohne das eine, noch ohne das andere sein.
Das zieht sich durch mein ganzes Leben, durch mein ganzes Denken, durch meine ganze Persönlichkeit. Und eigenartigerweise wird es besonders deutlich in allem, was Weihnachten betrifft.

Darum, meine lieben Besucher, werde ich heuer meine Hometour ein wenig anders gestalten (Veränderung). Ich werde euch zwar mit meinen Bildern von Raum zu Raum geleiten, doch erzählen werde ich über mich und Weihnachten … und all den Traditionen … den alten beständigen und den neuen verrückten, die mich mit diesem Fest verbinden. Es werden also die Worte völlig losgelöst sein von den Bildern … und doch auch wieder nicht ….



Die Dunkelheit erhellen

In meiner frühesten Kindheit waren es „nur“ Kerzen, später dann Lichterketten an kleinen verwachsenen Fichtenbäumchen, meist erst wenige Tage vor Weihnachten angebracht.
Lichterglanz in die dunkelste Jahreszeit zu bringen ist ein Teil von Weihnachten, seit ich denken kann. Von frühester Kindheit an hat es sich gehalten bis heute (Beständigkeit). Auch wenn die Nächte längst nicht mehr so dunkel sind, wie sie es damals waren – zu dunkel dennoch, um sie nicht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhellen. Ganz besonders draußen natürlich – und natürlich von Beginn der Adventzeit an.



Ein Kind, eine Krippe, ein Stall

Als Kind hatte ich einen unterschütterlichen Glauben. Das war auch zu der Zeit gar nicht anders möglich. Da war das Kind, das geboren worden ist, in einem Stall, in einer Krippe. Umringt von Engeln und Hirten, einem Ochsen und einem Esel und reich beschenkt von drei weisen Königen aus dem Morgenland.

Und da war das selbe Kind – das Christkind – das uns Geschenke brachte.
Wir schrieben Briefe mit unseren Wünschen und legten diese auf die Fensterbank – und wenn die Briefe am nächsten Morgen verschwunden waren, dann gab es keine andere Vorstellung, als die, dass das Christkind persönlich sie abgeholt hatte.
Und da war das selbe Kind – das Christkind – dass jedes Jahr genau am 24. Dezember sich mit meiner Mutter in der Stube einschloß, um den Baum zu schmücken
und die Geschenke darunter zu legen
und – sobald es dunkel war – das Glöckchen zu läuten um danach ganz rasch zu verschwinden.

Irgendwo auf dem Weg zum Erwachsensein ist der eine oder andere kindliche Glaube verloren gegangen. Außer der eine: Da war ein Kind, in einem Stall, in einer Krippe …


Laut, falsch und mit Begeisterung ….
Singen ist für mich Lebensfreude. War es immer schon. Von meiner jüngsten Kindheit an.
Und ich habe einmal ganz gut gesungen … auch jahrelang in verschiedenen Chören.
Heute singe ich nur noch beim Autofahren, wenn ich alleine bin. Oder sprichwörtlich unter der Dusche, oder im Keller.
Außer zu Weihnachten.
Da singen wir des öfteren familienvereint. Meine Schwester, mein Bruder und ich.
Mehrstimmig sogar – nicht immer in perfekter Harmonie, aber mit viel Freude.
Am liebsten aber singe ich mit meinem Sohn zu Weihnachten.
Jedes Jahr den gleichen Song:
The Twelve Days of Christmas.
Schnell! Laut! Falsch – aber mit Begeisterung!

Schenke herzlich, schenke frei …
Bei all der kritischen Betrachtung von Kommerz und Materialismus und bei all der Verachtung von Konsumterror und sinnlosem Kaufrausch … ein Weihnachten ohne Geschenke ist für mich unvorstellbar.
Wir haben es versucht – einmal, im Kreise der Familie – es anzudenken, uns Weihnachten gar nichts zu schenken. Es wurde nach kurzer Zeit der Diskussion abgeschmettert – wenn ich mich recht erinnere, nach nicht einmal fünf Minuten. Und so haben wir andere Möglichkeiten und Varianten gefunden.
Viele Jahre haben wir uns gegenseitig nur Selbstgemachtes geschenkt und zwar jeder jedem.
Mittlerweile wird gewichtelt und man schenkt nur einer Person im Familienkreis etwas.
Da aber etwas ganz Besoneres, von Herzen Kommendes. Egal, ob selbst gemacht (was immer noch am meisten zählt), oder gekauft.
Bei all der kritischen Betrachtung von Kommerz und Konsumterror:
Kaum vorstellbar, dass unterm Weihnachtsbaum keine Geschenke liegen …

… und weil ich gerade bei dem Thema bin:
Absolut nicht vorstellbar, dass da irgendwann vielleicht kein Weihnachtsbaum mehr sein könnte.

A modern farmhouse Christmas in Austria

Über Weihnachten könnte ich vieles schreiben, vieles erzählen. Fast alles davon hat mit Vergangenheit zu tun, mit Kindheit und Traditionen – verworfenen und erhalten gebliebenen. Wahrscheinlich könnte ich ein Buch damit füllen, was alles in meiner Kindheit zu Weihnachten schön und wichtig … oder auch nicht so schön und dennoch prägend war. Auf jeden Fall aber würden all die Eindrücke, Erinnerungen, kleinen und großen Geschichten den Rahmen dieses Posts hier sprengen.

Was aber in keiner meiner Kindheitserinnerungen verankert ist, was es wirklich in all den vielen Jahren voller Weihnachtserinnerungen nicht gab, war, das Haus so zu schmücken, wie ich es seit einigen Jahren tue.
Wir hatten eine Lichterkette auf dem Balkon, ein beleuchtetes Fichtenbäumchen auch noch dazu. Wir hatten einen Adventkranz, eine Vase mit Barbarzweigerl und zu Weihnachten natürlich den Christbaum. Das war es aber auch schon an Dekoration.

Das komplette Haus, oder die komplette Wohnung weihnachtlich zu schmücken, das kenne ich erst, seitdem sich mir das „Wunder“ des World Wide Webs erschloßen hat.
Seitdem zelebriere ich das Schmücken – für viele in meiner Umgebung anfangs unverständlich, für manche sicher ein wenig verrückt – mit viel Freude und Enthusiasmus. Und es ist genauso zur liebgewordenen Tradition geworden, wie der Christbaum, die Geschenke und die Weihnachtslieder.

Meine lieben Freunde,

damit sind wir am Ende meiner Christmas Hometour 2018 angelangt.
Schön, dass ihr da ward und mit mir gemeinsam durch das Haus und die Zeit und die Geschichten meiner Weihnachten gewandert seid.

Nun aber ist es an der Zeit für euch weiter zu ziehen – schließlich warten heute noch ein paar Häuser auf euch.

Kathrin von Topfgartenwelt (dem Salzburger Gartenblog) hat ihre ganz eigenen Geschichten und Bilder von Weihnachten für euch parat!

Und wer weiß, vielleicht treffen wir uns ja in dem einen oder anderen Haus wieder, denn natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, all meine lieben Bloggerfreundinnen von der Liste unten aufzusuchen und mir ihre Weihnachtshäuser anzuschauen.
(Bitte beachtet: Die Links funktionieren erst ab dem Tag, an dem die jeweilige Bloggerin an der Reihe ist – also nicht wundern!!!)

Montag

Hilda von „Hildi’s Good Life“
Kathrin von „Topfgartenwelt – der Salzburger Gargenblog“
Daniela von „Mayodans Garden & Craft“
Sandra von „Saras Dekolust“


Dienstag

Ingrid von „Dekotraum“
Barbara von „Herzenswärme Fotoblog“
Margit von „Paradies und das“
Birgit von „Ein Dekoherzal in den Bergen“

Mttwoch

Christine von „White and Vintage“
Martina von „LET und LINI“
Veronika von „Meerzeit“
Vera & Roman von „Haus No. 6“

Ich wünsche euch allen einen wunderschöne Advent- und Weihnachtszeit, ihr Lieben!
Pflegt liebgewordenen Traditionen – die alten und die neuen – und habt es fein!

Bis bald
Eure Hilda

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Third Time’s a Charm ….. aller guten Dinge sind drei!

Unglaublich, oder?
Unglaublich, wie schnell dieses Jahr herum gegangen ist!
Schon wieder steht Weihnachten vor der Tür.

Unglaublich ist auch, dass heuer bereits zum dritten Mal in Folge
sich eine Gruppe österreichischer Bloggerinnen zusammengetan hat,
um euch an genau dieser Tür zu erwarten
und euch mit liebevoll zusammengestellten Deko-Ideen
in die Adventzeit zu geleiten.

Wir, das sind

Barbara
Birgit
Christine
Daniela
Ingrid
Kathrin
Margit
Martina
Sandra
Vera
Veronika

und ich natürlich,

haben wieder mit viel Enthusiasmus in den verschiedensten Stilen
unsere Domizile für die Weihnachtszeit geschmückt … für uns,
unsere Familien, unsere Verwandten …… und so lieben Freunden, wie euch!

Treffen wir uns am besten am Montag, den 26. November 2018 ab 6.00 Uhr früh alle wieder hier
und touren danach gemeinsam ganz entspannt durch alle zwölf feierlich geschmückten Häuser und Wohnungen. Ich bring‘ die heißen Getränke mit …. wer bringt die Kekse?

Als kleine Einstimmung könnt ihr euch vielleicht noch einmal (oder auch zum ersten Mal) unsere Hometour aus dem letzen Jahr ansehen
(einfach auf’s Bild klicken):

und natürlich auch die Hometour 2016 – die allererste ihrer Art (einfach auf’s Bild klicken):

Für die ganz Neugierigen unter euch, habe ich einen kleinen Blick durch’s Schlüsselloch mitgebracht.
Mein Weihnachten sieht heuer ungefähr so aus:

Aber auch die anderen Mädels haben bereits …. oder werden noch … kleine genussvolle Appetitmacher ihrer festlichen Dekorationen zeigen.

Nun also, meine Lieben!
Wir sehen uns am Montag!

Bis bald
Eure Hilda

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October’s Showdown ….. And a Sniffling Dog

Im Garten scheint die Welt zu brennen, als hätte jemand tausend Feuer gelegt.
Was die Tage an Länge verloren haben, scheinen sie an Farbenpracht wieder aufholen zu wollen.
Kaum ist die Sonne am Morgen aufgegangen, strahlt und leuchtet und lodert alles.
Und das den ganzen Tag.
Das Licht ist nicht mehr gleißend, nicht mehr hart – nur noch malerisch und der Pracht der Natur dienend. Als hätte selbst die Sonne sich diesem Leuchten und Brennen der Herbstfarben untergeordnet.

Die Luft ist so lau und angenehm!
Aber tückisch auch!
Eine von uns hat es schon erwischt.
Sie hüstelt ein wenig und räuspert sich sekündlich.
Und hofft den Halsschmerz durch ständiges Grasen in den Griff zu bekommen.
Aber ein warmer Halswickel hilft auch – und sie liebt ihn.
So passt unsere Ginger sich allherbstlich der Farbenpracht an – mit ihrem roten Filzschal …


Unfaßbar, dass bald alles vorüber sein soll.
Unglaublich, dass morgen der November das Regiment übernimmt.
Ob er wohl noch irgendwo fleißig nadelnd sitzt um die selbst gehäkelte Nebeldecke fertig zu bekommen? Oder ob er sich gar nicht erst mit feuchten Schwaden abgibt und gleich alles dem Raureif zum Einfrieren übergibt? Kalt genug wären die Nächte ja bereits.

Was immer der November auch mitbringen mag, wir sind bereit dafür!
Dieser Sommer war groß – richtig groß – und der Herbst erfüllt mit Sonnenschein und Wärme.
Nun mögen die kühleren Tage kommen
und der Nebel
und der Raureif.
Und die Gedanken und Ideen für die stille Zeit auch!

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen geruhsamen 1. November morgen,
ihr Lieben! Lasst es ruhig angehen und zieht euch warm an, damit ihr nicht auch mit Halswickel und dickem Schal durch die Gegend laufen müsst.

Alles Liebe
– und bis bald

Eure Hilda

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Autumn’s Sweethearts … Dahlias

Sanfte, fließende Übergänge scheinen die Jahreszeiten heutzutage nicht mehr zu kennen. An dem einen Tag hüpften wir noch in Badeklamotten herum und versuchten uns im Pool ein wenig Abkühlung zu verschaffen, am nächsten versteckten wir unsere frierenden Häupter und Hände in Wollmützen und Handschuhen. Und waren endlich alle sommerlichen Accessoires verstaut und die Kuscheloutfits bereit gelegt, stiegen die Temperaturen wieder an.

Hallo Ihr Lieben und einen wunderschönen Nachmittag in diesem verrückten Herbst.

Genauso verrückt, wie das Wetter, treiben es derzeit auch unsere Dahlien im Garten. Nach dem ersten Frost, irgendwann im September, hatte ich sie eigentlich bereits für tot erklärt. Die Blüten hingen schlaff an den Stielen und die meisten Blätter waren schwarz. Weil es jedoch noch viel zu früh war, um sie einzuwintern, schnitt ich einfach herzhaft alles weg, was so erbärmlich aussah und siehe da: der neuerliche Wärmeeinbruch und die strahlende Sonne am Herbsthimmel haben diesen kälteempfindlichen Blühwundern neues Leben eingehaucht. Tatsächlich haben sie es noch einmal geschafft, Blüten anzusetzen, wenn auch nicht so üppig, wie auf meinen Bildern hier, die ich knapp vor dem Kälteeinbruch aufgenommen habe.

Dahlien sind in unserem Garten äußerst beliebt. In meinen farblich zurückhaltenden Beeten im oberen Gartenteil habe ich nur weiße Sorten gepflanzt. Sie sind Überlebende aus dem Vorjahr und mittlerweile so üppig und groß, dass sie eher schon einem Strauch ähneln, denn einer Blume. Gemeinsam mit lilafarbenen Astern dominieren diese imposanten Dauerblüher die herbstlichen Beete. Und zwar genau so lange, bis die Temperaturen dauerhaft auf bzw. unter Null Grad fallen. Erst dann werde ich die riesigen Knollen aus der Erde holen und sie für den Winter vorbereiten.

Ganz anders als in meinen Beeten rund um das Haus, dürfen es die Dahlien in unserem kleinen Bauerngärtlein auf der unteren Ebene unseres Grundstücks so richtig bunt treiben. Hier haben wir verschiedenste Sorten und Farben zusammengepflanzt und die Komposition wirkt beinahe schon Kahlo-esk. Strahlendes Orange, kräftiges Pink, Sorten mit dunklem Laub und cremefarbenen Blüten wachsen wild durcheinander. Es gibt nur ganz wenige Pflanzen, die so etwas dürfen, hier in meinem Garten, Dahlien aber genießen da eine gewisse Narrenfreiheit. Mehr noch, ich erwarte das sogar von ihnen.

Es wäre aber auch viel zu schade, diese aus Mexiko stammenden Blumen nicht in all ihrer Vielfalt und Farbenpracht zu pflanzen. Gibt es derer doch so viele.
Dahlien erscheinen auf den ersten Blick ziemlich pflegeintensiv, bereiten einem aber viele Monate lang ein fröhliches Blütenfest, wenn man wenige Grundlagen beachtet:

Die Knollen der Dahlien sind sehr frostempfindlich und außerdem ein Leckerbissen für Wühlmäuse. Die frischen jungen Triebe werden sehr gerne von Schnecken vertilgt.
Also ziehen wir unsere Dahlien im Frühjar in Töpfen groß, die wir sonnig aber von Schnecken unerreichbar aufstellen. Erst wenn die Dahlie zu einer stattlichen Pflanze herangewachsen ist, wird sie ausgepflanzt – und zwar in einen Drahtkorb. Die eine oder andere Dahlie darf auch in einem Topf übersommern. Dahlien brauchen gut durchlässigen Boden, damit ihre Knollen nicht anfangen zu faulen und sie brauchen regelmäßig Dünger. In den Beeten dünge ich sie zweimal pro Saison mit organischem Volldünger. Heuer hab ich versuchsweise auch hin und wieder ein wenig mit effektiven Mikroorganismen gegossen – das hat ihnen anscheinend sehr gut getan. Dahlien in Pflanzkübeln gieße ich bei heißen trockenen Temperaturen täglich und dünge mindestens einmal pro Woche mit Flüssigdünger im Gießwasser.
Nach dem ersten (richtigen) Frost nehme ich die Knollen aus der Erde und schneide die Triebe bis auf ca 5 cm ab. Die Erde klopfe ich nur locker ab, denn sie bildet für die Knolle während der Überwinterung guten Schutz. Dahlienknollen werden dunkel, frostfrei und in einem nicht zu trockenen Raum überwintert.

Heuer werden es wohl bereits 12 Dahlienknollen sein, die wir über den Winter bringen müssen. Und wenn ich mir die Bilder so ansehe, weiß ich jetzt schon, dass nächstes Jahr wieder einige dazu kommen werden. Schließlich fehlen in unserem bunten Dahliengarten noch ein paar Farben und Blütenformen auch. Könnte durchaus sein, dass wir das kleine Gärtlein noch ein wenig vergrößern müssen, oder die eine oder andere Rose, die sich auch darin befindet, übersiedeln muss. Ihr seht schon, die jetzige Gartensaison ist noch nicht mal um und schon schwelge ich in Plänen für die nächste …

Meine Lieben, ich hoffe ihr genießt diese sonnigen Tage des Oktobers genauso, wie meine Dahlien und ich. Lasst es euch gut gehen und habt es fein!

Bis bald
Hilda