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Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

Sich den Fruehling ins Haus holen

Der Frühling lässt heuer ganz schön lange auf sich warten und scheint nur sehr schwer in die Gänge zu kommen in unseren Breiten. Warme Sonnentage gab es seit Wochen so gut wie gar keine, dafür umso mehr Kälte und Frost und dieses weiße Zeugs, dessen Namen in unserem Haus nicht mehr genannt werden darf. Jenes Zeugs, das unaufhörlich und immer wieder vom Himmel fällt, alles zarte Grün und die ersten Knospen völlig zudeckt und uns um die bereits aus dem Winterquartier geholten Kübelpflanzen bangen lässt.

Zusätzlich zu den Einschränkungen, die das Leben aus anderen Gründen derzeit ohnehin erfährt, sind die Wetterbedingungen grad nicht die besten Voraussetzungen, um gute Laune aufkommen zu lassen.

Doch mittlerweile hab ich da für mich einen sehr guten Weg gefunden … ich halte mich an Pippi Langstrumpf, denn auch mein Grundsatz lautet: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.

Ums Haus herum habe ich kübelweise Frühlingsblüher verteilt – vor allem Hornveilchen. Diese kleinen widerstandsfähigen Blümchen haben sich bei diesem Wetter als wahre Stehaufmännchen erwiesen. Wenn die Kälte sie niederdrückt – oder dieses weiße Zeug, dessen Namen nicht genannt werden darf, sie völlig zudeckt – dann ducken sie sich gekonnt und sobald es vorbei ist, erheben sie sich wieder und strahlen einem mit ihrem freundlichen Blumengesichtern fröhlich entgegen.

Im Haus habe ich – zusätzlich zu einigen sommerlich anmutenden Topfpflanzen, wie Eukalyptus, Olivenbäumchen und Rosmarin die Anzahl der mit Schnittblumen gefüllten Vasen verdoppelt. Und für Nachschub und Abwechslung sorge ich unaufhörlich … nicht nur, was die Blumen betrifft. Auch die Vasen selbst werden regelmäßig ausgetauscht, was bei meinem Vasenvorrat im großen Kellerraum (der in meinem Umfeld unter vorgehaltener Hand auch „Hildis Deko-Shop“ genannt wird) kein Problem ist. Ein Hoch auf meine Sammelleidenschaft, kann ich da nur sagen!

Auf diese Weise gelingt es mir hervorragend, dem Wetter da draußen zu entfliehen und in meiner Welt für gute Laune zu sorgen. Und wenn es mal ganz „dick“ kommt, dann bau ich mir in meinem Wohnzimmer eine sommerlich wirkende Chillout-Zone und kuschle mich da ein – mit einem Gläschen Wein neben mir, einem guten Buch in der Hand und mit dem Rücken zum Fenster und der nassen kalten Welt da draußen.

Macht’s gut und
– bis bald

Hilda

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My Garden

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Zuerst war da ein Sehnen,
unstet, undefiniert und unbenannt.

Daraus wurde dann ein Traum,
jahrelang geträumt,
gehofft, gebetet und visualisiert
dass er sich dereinst erfüllen möge.

Aus dem Traum wurde schließlich ein Plan,
an die Wand gepinnt und viele Jahre betrachtet.
Und im Vorübergehen daran rumgetüffelt
geändert, verbessert, gereift.

Und schließlich
wurde aus dem Sehnen, dem Träumen, dem Planen
ein Haus.
Unser Haus. Unser Heim. Unsere Welt.