Samstag, 23. Februar 2019

One Decade ... ein Jahrzehnt!




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Heute vor genau zehn Jahren hat das hier angefangen.
Ich hatte es ganz sicher nicht geplant
und erwartet auch nicht, aber es ist so:
Heute vor zehn Jahren habe ich diesen Blog gestartet.


 





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 Eigentlich weiß ich gar nicht mehr, was ich damals geplant hatte, oder erwartet, 
aber ich weiß noch genau, was ich mir damals dachte.

Nicht etwa:
Da gibt es so viel zu erzählen in meinem Leben
und so vieles zu zeigen ...
Und erst recht nicht:
Gott bin ich super, die Welt sollte das erfahren.

Oh nein!
Was ich mir dachte war so viel profaner.
 Es war so viel unspektakulärer.

Es war:
Oh! Bloggen! Cool! Das will ich auch, ich probier's einfach!
Und hab' einfach angefangen.





 Einfach so! 
Ganz ohne Plan! 
Ganz ohne Konzept und ganz ohne Vorstellung!
Ich habe einfach los gelegt.
Und ich war wirklich nicht gut darin.
Oh Gott, war ich schlecht.
(Das könnt ihr nachprüfen .... sie sind alle noch da ... alle meine Posts, von Anfang an)
 

Mit der Zeit aber und mit der Erfahrung
hat dieser Blog sich entwickelt.
Und ich mich mit ihm.
 







 Möglicherweise - nein sogar wahrscheinlich - wäre ich ohne meinen Blog 
(und dem dazugehörigen Umfeld) 
nicht da wo ich heute bin und nicht genau der, der ich heute bin.
Dessen bin ich mir ganz sicher. 
hildisgoodlife ist ein Teil von mir.
Es ist mein Tagebuch genauso wie mein Tor zur weiten Welt.
Es ist meine Bühne genauso, wie ein realitätsferner Rückzugsort.
Es ist mein Ansporn besser zu werden genauso, wie meine Freiheit einfach ich selber zu sein.
Es ist mein Land der unbegrenzten Möglichkeiten.





Hier kann ich so sein, wie ich gerne sein möchte.
Und gleichzeitig kann ich so sein, wie ich wirklich bin.
Hier kann ich ganz für mich selber sein
und dennoch mitten unter lieben, freundlichen, mir wohlgesonnen Menschen
von überall auf der Welt.





Und für all das, meine Lieben, für die lange Zeit und die tollen Erfahrungen
und die liebe Begleitung und die wohlwollenden Kommentare ...
für all das danke ich euch!


 



 Und ich freue mich schon auf viele weitere gemeinsame Jahre 
hier mit euch.
Heute werde ich noch ein wenig feiern und den schönen Tag genießen,
aber nächste Woche gibt es dann hier für euch ein kleines Giveaway.

Bis bald
Eure Hilda





 




Mittwoch, 13. Februar 2019

A Blog Reanimation








Während die Natur uns alle paar Tage ein grandioses Schauspiel der Ineffizienz liefert,
dekoriere ich nun bereits zum dritten Mal mein Wohnzimmer um.
Stelle den Holzhocker mal hierhin, mal dorthin,
lasse die Pompondecke mal auf das Sofa, mal auf den Ohrensessel fallen und lege die Falten jedes Mal mit viel Mühe so, dass es aussieht, als hätte ich den Sitzplatz gerade eben verlassen und die Decke wäre völlig achtlos einfach liegen geblieben. Beinahe täglich tausche ich den Inhalt der Vase auf dem Sofatisch aus und wenn mir gar nichts mehr gefällt, dann die ganze Vase.





Dabei würde ich viel lieber die Gedanken in meinem Kopf neu arrangieren - oder lieber noch - austauschen. Austauschen gegen meinen alten Optimismus und die vielen Ideen, die früher meine Synapsen zum Schießen brachten. Austauschen gegen Elan und Aktivität und die Vorfreude auf etwas. Etwas Gutes natürlich!




Das Warten darauf, dass sich etwas ändert, dass endlich etwas passiert, hat mich mürbe gemacht. Gleichzeitig fürchte ich mich davor, dass etwas passiert - denn - wie die Erfahrungen der letzten Monate zeigten, könnte es durchaus auch nichts Gutes sein.

Die Zukunftsangst klebt wie übergroßer Kaugummi an meinen Siebenmeilenstiefel und hemmt meinen sonst so forschen Schritt. Wie nur werde ich diesen Stillstand wieder los
und  - würde sich die Alocasia neben dem Sideboard nicht viel besser machen?

Hallo!? Eine von Ängsten beherrschte Person war ich noch nie und eine Heulsuse erst recht nicht.
Etwas tun war mir schon immer lieber als abwarten und Tee trinken.
Also nehm ich jetzt erstmal einen beherzten Schluck aus meinem Kaffeebecher und lege los.
Wenn ich schon an der einen Sache nichts ändern kann, im Moment, an einer anderen kann ich es sehr wohl.









Dieser Blog liegt nun schon zu lange in einem nicht klar definierten Dornröschenschlaf.
Die Ausrede, dass ich dafür zu wenig Zeit hätte, ist genau so löchrig, wie die alte Socke, die ich  Ginger gerade im Tausch gegen einen Kauknochen abgeluchst habe.

Ich knülle das abgeschlabberte Teil in meiner Faust zusammen, kratze mir damit den Kaugummi von der Sohle und trete beides in die Tonne.

Und jetzt zu dir, Dornröschen .....





Montag, 31. Dezember 2018

2018 - Looking Back and Being Thankful






Am Abend ist man klug,
für den vergang'nen Tag,
doch niemals klug genug
für den der kommen mag
        (Friedrich Rückert)


Was für einen Tag gilt, gilt für ein ganzes Jahr erst recht.
Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass das Jahr 2018
sich so wunderbar entwickeln wird, als es vor zwölf Monaten
so unbekannt und fast unüberwindbar vor mir lag.

Voller Unbehagen, schon fast ängstlich, bin ich damals in dieses Jahr gestartet,
mir der vielen Herausforderungen bewußt, die es für mich bereit halten würde.
Rückblickend kann ich nicht nur sagen, dass ich diese Herausforderungen allesamt
gut gemeistert habe, die eine oder andere hat sich sogar als Gewinn entpuppt.

Und deswegen habe ich einige Minuten inne gehalten, meine Lieblingsfotos aus
den vergangenen Monaten zusammengetragen und für alles gedankt,
was mir an Gutem passiert und widerfahren ist. Und das war vieles.

Ohne vieler Worte hänge ich nun für euch diese Rückblicke an
und wünsche euch und uns allen ein friedliches harmonisches Jahr 2019,
mit Herausforderungen zwar, aber auch mit genauso viel Kraft,
wie jeder von uns braucht, um diese zu bewältigen!