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2018 – Looking Back and Being Thankful

Am Abend ist man klug,
für den vergang’nen Tag,
doch niemals klug genug
für den der kommen mag
(Friedrich Rückert)

Was für einen Tag gilt, gilt für ein ganzes Jahr erst recht.
Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass das Jahr 2018
sich so wunderbar entwickeln wird, als es vor zwölf Monaten
so unbekannt und fast unüberwindbar vor mir lag.

Voller Unbehagen, schon fast ängstlich, bin ich damals in dieses Jahr gestartet,
mir der vielen Herausforderungen bewußt, die es für mich bereit halten würde.
Rückblickend kann ich nicht nur sagen, dass ich diese Herausforderungen allesamt
gut gemeistert habe, die eine oder andere hat sich sogar als Gewinn entpuppt.

Und deswegen habe ich einige Minuten inne gehalten, meine Lieblingsfotos aus
den vergangenen Monaten zusammengetragen und für alles gedankt,
was mir an Gutem passiert und widerfahren ist. Und das war vieles.

Ohne vieler Worte hänge ich nun für euch diese Rückblicke an
und wünsche euch und uns allen ein friedliches harmonisches Jahr 2019,
mit Herausforderungen zwar, aber auch mit genauso viel Kraft,
wie jeder von uns braucht, um diese zu bewältigen!

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A Modern Farmhouse Christmas in Austria

Was, meine Lieben, wäre das Leben ohne Veränderung?
Langweilig. Bewegungslos. Stillstand!
Was aber, meine Lieben, wäre das Leben ohne Beständigkeit?


Herzlich willkommen, liebe Freunde
zu unserer dritten weihnachtlichen Tour durch die Häuser und Wohnungen österreichischer Bloggerinnen.
Ich freue mich von ganzem Herzen, diese Tour auch heuer wieder eröffnen zu dürfen.
Elf liebe Bloggerfreundinnen und ich haben sich zusammengetan um euch hier beides zu zeigen:
Veränderung und Beständigkeit.
Wenn ihr unsere Home-Touren in den beiden letzten Jahren verfolgt habt, wißt ihr ja bereits, wie es abläuft:
Wir führen euch durch unsere Häuser und dann weiter zum nächsten und zum nächsten und zum nächsten. Drei Tage lang. Ihr müsst einfach nur den Links folgen, die euch am Anfang und am Ende einer jeden Tour angeboten werden.
Heuer wird unsere Tour von Vera & Roman am Mittwoch beendet. Ihre ganz besondere Weise Weihnachten zu begehen, mit ihren süßen Kindern, ihrer Kreativität und ihrer so liebvollen Art, fasziniert mich, seitdem sie dabei sind!
Also veraubsäumt es nicht, die ganze Tour durchzuklicken bis Mittwoch, bis zu Veras und Romans
„Haus No. 6“

Veränderung und Beständigkeit
Diese beiden Begriffe gehören zu mir wie meine linke und meine rechte Hand. So gegensätzlich sie auch klingen mögen, ich könnte weder ohne das eine, noch ohne das andere sein.
Das zieht sich durch mein ganzes Leben, durch mein ganzes Denken, durch meine ganze Persönlichkeit. Und eigenartigerweise wird es besonders deutlich in allem, was Weihnachten betrifft.

Darum, meine lieben Besucher, werde ich heuer meine Hometour ein wenig anders gestalten (Veränderung). Ich werde euch zwar mit meinen Bildern von Raum zu Raum geleiten, doch erzählen werde ich über mich und Weihnachten … und all den Traditionen … den alten beständigen und den neuen verrückten, die mich mit diesem Fest verbinden. Es werden also die Worte völlig losgelöst sein von den Bildern … und doch auch wieder nicht ….



Die Dunkelheit erhellen

In meiner frühesten Kindheit waren es „nur“ Kerzen, später dann Lichterketten an kleinen verwachsenen Fichtenbäumchen, meist erst wenige Tage vor Weihnachten angebracht.
Lichterglanz in die dunkelste Jahreszeit zu bringen ist ein Teil von Weihnachten, seit ich denken kann. Von frühester Kindheit an hat es sich gehalten bis heute (Beständigkeit). Auch wenn die Nächte längst nicht mehr so dunkel sind, wie sie es damals waren – zu dunkel dennoch, um sie nicht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhellen. Ganz besonders draußen natürlich – und natürlich von Beginn der Adventzeit an.



Ein Kind, eine Krippe, ein Stall

Als Kind hatte ich einen unterschütterlichen Glauben. Das war auch zu der Zeit gar nicht anders möglich. Da war das Kind, das geboren worden ist, in einem Stall, in einer Krippe. Umringt von Engeln und Hirten, einem Ochsen und einem Esel und reich beschenkt von drei weisen Königen aus dem Morgenland.

Und da war das selbe Kind – das Christkind – das uns Geschenke brachte.
Wir schrieben Briefe mit unseren Wünschen und legten diese auf die Fensterbank – und wenn die Briefe am nächsten Morgen verschwunden waren, dann gab es keine andere Vorstellung, als die, dass das Christkind persönlich sie abgeholt hatte.
Und da war das selbe Kind – das Christkind – dass jedes Jahr genau am 24. Dezember sich mit meiner Mutter in der Stube einschloß, um den Baum zu schmücken
und die Geschenke darunter zu legen
und – sobald es dunkel war – das Glöckchen zu läuten um danach ganz rasch zu verschwinden.

Irgendwo auf dem Weg zum Erwachsensein ist der eine oder andere kindliche Glaube verloren gegangen. Außer der eine: Da war ein Kind, in einem Stall, in einer Krippe …


Laut, falsch und mit Begeisterung ….
Singen ist für mich Lebensfreude. War es immer schon. Von meiner jüngsten Kindheit an.
Und ich habe einmal ganz gut gesungen … auch jahrelang in verschiedenen Chören.
Heute singe ich nur noch beim Autofahren, wenn ich alleine bin. Oder sprichwörtlich unter der Dusche, oder im Keller.
Außer zu Weihnachten.
Da singen wir des öfteren familienvereint. Meine Schwester, mein Bruder und ich.
Mehrstimmig sogar – nicht immer in perfekter Harmonie, aber mit viel Freude.
Am liebsten aber singe ich mit meinem Sohn zu Weihnachten.
Jedes Jahr den gleichen Song:
The Twelve Days of Christmas.
Schnell! Laut! Falsch – aber mit Begeisterung!

Schenke herzlich, schenke frei …
Bei all der kritischen Betrachtung von Kommerz und Materialismus und bei all der Verachtung von Konsumterror und sinnlosem Kaufrausch … ein Weihnachten ohne Geschenke ist für mich unvorstellbar.
Wir haben es versucht – einmal, im Kreise der Familie – es anzudenken, uns Weihnachten gar nichts zu schenken. Es wurde nach kurzer Zeit der Diskussion abgeschmettert – wenn ich mich recht erinnere, nach nicht einmal fünf Minuten. Und so haben wir andere Möglichkeiten und Varianten gefunden.
Viele Jahre haben wir uns gegenseitig nur Selbstgemachtes geschenkt und zwar jeder jedem.
Mittlerweile wird gewichtelt und man schenkt nur einer Person im Familienkreis etwas.
Da aber etwas ganz Besoneres, von Herzen Kommendes. Egal, ob selbst gemacht (was immer noch am meisten zählt), oder gekauft.
Bei all der kritischen Betrachtung von Kommerz und Konsumterror:
Kaum vorstellbar, dass unterm Weihnachtsbaum keine Geschenke liegen …

… und weil ich gerade bei dem Thema bin:
Absolut nicht vorstellbar, dass da irgendwann vielleicht kein Weihnachtsbaum mehr sein könnte.

A modern farmhouse Christmas in Austria

Über Weihnachten könnte ich vieles schreiben, vieles erzählen. Fast alles davon hat mit Vergangenheit zu tun, mit Kindheit und Traditionen – verworfenen und erhalten gebliebenen. Wahrscheinlich könnte ich ein Buch damit füllen, was alles in meiner Kindheit zu Weihnachten schön und wichtig … oder auch nicht so schön und dennoch prägend war. Auf jeden Fall aber würden all die Eindrücke, Erinnerungen, kleinen und großen Geschichten den Rahmen dieses Posts hier sprengen.

Was aber in keiner meiner Kindheitserinnerungen verankert ist, was es wirklich in all den vielen Jahren voller Weihnachtserinnerungen nicht gab, war, das Haus so zu schmücken, wie ich es seit einigen Jahren tue.
Wir hatten eine Lichterkette auf dem Balkon, ein beleuchtetes Fichtenbäumchen auch noch dazu. Wir hatten einen Adventkranz, eine Vase mit Barbarzweigerl und zu Weihnachten natürlich den Christbaum. Das war es aber auch schon an Dekoration.

Das komplette Haus, oder die komplette Wohnung weihnachtlich zu schmücken, das kenne ich erst, seitdem sich mir das „Wunder“ des World Wide Webs erschloßen hat.
Seitdem zelebriere ich das Schmücken – für viele in meiner Umgebung anfangs unverständlich, für manche sicher ein wenig verrückt – mit viel Freude und Enthusiasmus. Und es ist genauso zur liebgewordenen Tradition geworden, wie der Christbaum, die Geschenke und die Weihnachtslieder.

Meine lieben Freunde,

damit sind wir am Ende meiner Christmas Hometour 2018 angelangt.
Schön, dass ihr da ward und mit mir gemeinsam durch das Haus und die Zeit und die Geschichten meiner Weihnachten gewandert seid.

Nun aber ist es an der Zeit für euch weiter zu ziehen – schließlich warten heute noch ein paar Häuser auf euch.

Kathrin von Topfgartenwelt (dem Salzburger Gartenblog) hat ihre ganz eigenen Geschichten und Bilder von Weihnachten für euch parat!

Und wer weiß, vielleicht treffen wir uns ja in dem einen oder anderen Haus wieder, denn natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, all meine lieben Bloggerfreundinnen von der Liste unten aufzusuchen und mir ihre Weihnachtshäuser anzuschauen.
(Bitte beachtet: Die Links funktionieren erst ab dem Tag, an dem die jeweilige Bloggerin an der Reihe ist – also nicht wundern!!!)

Montag

Hilda von „Hildi’s Good Life“
Kathrin von „Topfgartenwelt – der Salzburger Gargenblog“
Daniela von „Mayodans Garden & Craft“
Sandra von „Saras Dekolust“


Dienstag

Ingrid von „Dekotraum“
Barbara von „Herzenswärme Fotoblog“
Margit von „Paradies und das“
Birgit von „Ein Dekoherzal in den Bergen“

Mttwoch

Christine von „White and Vintage“
Martina von „LET und LINI“
Veronika von „Meerzeit“
Vera & Roman von „Haus No. 6“

Ich wünsche euch allen einen wunderschöne Advent- und Weihnachtszeit, ihr Lieben!
Pflegt liebgewordenen Traditionen – die alten und die neuen – und habt es fein!

Bis bald
Eure Hilda

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Third Time’s a Charm ….. aller guten Dinge sind drei!

Unglaublich, oder?
Unglaublich, wie schnell dieses Jahr herum gegangen ist!
Schon wieder steht Weihnachten vor der Tür.

Unglaublich ist auch, dass heuer bereits zum dritten Mal in Folge
sich eine Gruppe österreichischer Bloggerinnen zusammengetan hat,
um euch an genau dieser Tür zu erwarten
und euch mit liebevoll zusammengestellten Deko-Ideen
in die Adventzeit zu geleiten.

Wir, das sind

Barbara
Birgit
Christine
Daniela
Ingrid
Kathrin
Margit
Martina
Sandra
Vera
Veronika

und ich natürlich,

haben wieder mit viel Enthusiasmus in den verschiedensten Stilen
unsere Domizile für die Weihnachtszeit geschmückt … für uns,
unsere Familien, unsere Verwandten …… und so lieben Freunden, wie euch!

Treffen wir uns am besten am Montag, den 26. November 2018 ab 6.00 Uhr früh alle wieder hier
und touren danach gemeinsam ganz entspannt durch alle zwölf feierlich geschmückten Häuser und Wohnungen. Ich bring‘ die heißen Getränke mit …. wer bringt die Kekse?

Als kleine Einstimmung könnt ihr euch vielleicht noch einmal (oder auch zum ersten Mal) unsere Hometour aus dem letzen Jahr ansehen
(einfach auf’s Bild klicken):

und natürlich auch die Hometour 2016 – die allererste ihrer Art (einfach auf’s Bild klicken):

Für die ganz Neugierigen unter euch, habe ich einen kleinen Blick durch’s Schlüsselloch mitgebracht.
Mein Weihnachten sieht heuer ungefähr so aus:

Aber auch die anderen Mädels haben bereits …. oder werden noch … kleine genussvolle Appetitmacher ihrer festlichen Dekorationen zeigen.

Nun also, meine Lieben!
Wir sehen uns am Montag!

Bis bald
Eure Hilda

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October’s Showdown ….. And a Sniffling Dog

Im Garten scheint die Welt zu brennen, als hätte jemand tausend Feuer gelegt.
Was die Tage an Länge verloren haben, scheinen sie an Farbenpracht wieder aufholen zu wollen.
Kaum ist die Sonne am Morgen aufgegangen, strahlt und leuchtet und lodert alles.
Und das den ganzen Tag.
Das Licht ist nicht mehr gleißend, nicht mehr hart – nur noch malerisch und der Pracht der Natur dienend. Als hätte selbst die Sonne sich diesem Leuchten und Brennen der Herbstfarben untergeordnet.

Die Luft ist so lau und angenehm!
Aber tückisch auch!
Eine von uns hat es schon erwischt.
Sie hüstelt ein wenig und räuspert sich sekündlich.
Und hofft den Halsschmerz durch ständiges Grasen in den Griff zu bekommen.
Aber ein warmer Halswickel hilft auch – und sie liebt ihn.
So passt unsere Ginger sich allherbstlich der Farbenpracht an – mit ihrem roten Filzschal …


Unfaßbar, dass bald alles vorüber sein soll.
Unglaublich, dass morgen der November das Regiment übernimmt.
Ob er wohl noch irgendwo fleißig nadelnd sitzt um die selbst gehäkelte Nebeldecke fertig zu bekommen? Oder ob er sich gar nicht erst mit feuchten Schwaden abgibt und gleich alles dem Raureif zum Einfrieren übergibt? Kalt genug wären die Nächte ja bereits.

Was immer der November auch mitbringen mag, wir sind bereit dafür!
Dieser Sommer war groß – richtig groß – und der Herbst erfüllt mit Sonnenschein und Wärme.
Nun mögen die kühleren Tage kommen
und der Nebel
und der Raureif.
Und die Gedanken und Ideen für die stille Zeit auch!

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen geruhsamen 1. November morgen,
ihr Lieben! Lasst es ruhig angehen und zieht euch warm an, damit ihr nicht auch mit Halswickel und dickem Schal durch die Gegend laufen müsst.

Alles Liebe
– und bis bald

Eure Hilda

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Autumn’s Sweethearts … Dahlias

Sanfte, fließende Übergänge scheinen die Jahreszeiten heutzutage nicht mehr zu kennen. An dem einen Tag hüpften wir noch in Badeklamotten herum und versuchten uns im Pool ein wenig Abkühlung zu verschaffen, am nächsten versteckten wir unsere frierenden Häupter und Hände in Wollmützen und Handschuhen. Und waren endlich alle sommerlichen Accessoires verstaut und die Kuscheloutfits bereit gelegt, stiegen die Temperaturen wieder an.

Hallo Ihr Lieben und einen wunderschönen Nachmittag in diesem verrückten Herbst.

Genauso verrückt, wie das Wetter, treiben es derzeit auch unsere Dahlien im Garten. Nach dem ersten Frost, irgendwann im September, hatte ich sie eigentlich bereits für tot erklärt. Die Blüten hingen schlaff an den Stielen und die meisten Blätter waren schwarz. Weil es jedoch noch viel zu früh war, um sie einzuwintern, schnitt ich einfach herzhaft alles weg, was so erbärmlich aussah und siehe da: der neuerliche Wärmeeinbruch und die strahlende Sonne am Herbsthimmel haben diesen kälteempfindlichen Blühwundern neues Leben eingehaucht. Tatsächlich haben sie es noch einmal geschafft, Blüten anzusetzen, wenn auch nicht so üppig, wie auf meinen Bildern hier, die ich knapp vor dem Kälteeinbruch aufgenommen habe.

Dahlien sind in unserem Garten äußerst beliebt. In meinen farblich zurückhaltenden Beeten im oberen Gartenteil habe ich nur weiße Sorten gepflanzt. Sie sind Überlebende aus dem Vorjahr und mittlerweile so üppig und groß, dass sie eher schon einem Strauch ähneln, denn einer Blume. Gemeinsam mit lilafarbenen Astern dominieren diese imposanten Dauerblüher die herbstlichen Beete. Und zwar genau so lange, bis die Temperaturen dauerhaft auf bzw. unter Null Grad fallen. Erst dann werde ich die riesigen Knollen aus der Erde holen und sie für den Winter vorbereiten.

Ganz anders als in meinen Beeten rund um das Haus, dürfen es die Dahlien in unserem kleinen Bauerngärtlein auf der unteren Ebene unseres Grundstücks so richtig bunt treiben. Hier haben wir verschiedenste Sorten und Farben zusammengepflanzt und die Komposition wirkt beinahe schon Kahlo-esk. Strahlendes Orange, kräftiges Pink, Sorten mit dunklem Laub und cremefarbenen Blüten wachsen wild durcheinander. Es gibt nur ganz wenige Pflanzen, die so etwas dürfen, hier in meinem Garten, Dahlien aber genießen da eine gewisse Narrenfreiheit. Mehr noch, ich erwarte das sogar von ihnen.

Es wäre aber auch viel zu schade, diese aus Mexiko stammenden Blumen nicht in all ihrer Vielfalt und Farbenpracht zu pflanzen. Gibt es derer doch so viele.
Dahlien erscheinen auf den ersten Blick ziemlich pflegeintensiv, bereiten einem aber viele Monate lang ein fröhliches Blütenfest, wenn man wenige Grundlagen beachtet:

Die Knollen der Dahlien sind sehr frostempfindlich und außerdem ein Leckerbissen für Wühlmäuse. Die frischen jungen Triebe werden sehr gerne von Schnecken vertilgt.
Also ziehen wir unsere Dahlien im Frühjar in Töpfen groß, die wir sonnig aber von Schnecken unerreichbar aufstellen. Erst wenn die Dahlie zu einer stattlichen Pflanze herangewachsen ist, wird sie ausgepflanzt – und zwar in einen Drahtkorb. Die eine oder andere Dahlie darf auch in einem Topf übersommern. Dahlien brauchen gut durchlässigen Boden, damit ihre Knollen nicht anfangen zu faulen und sie brauchen regelmäßig Dünger. In den Beeten dünge ich sie zweimal pro Saison mit organischem Volldünger. Heuer hab ich versuchsweise auch hin und wieder ein wenig mit effektiven Mikroorganismen gegossen – das hat ihnen anscheinend sehr gut getan. Dahlien in Pflanzkübeln gieße ich bei heißen trockenen Temperaturen täglich und dünge mindestens einmal pro Woche mit Flüssigdünger im Gießwasser.
Nach dem ersten (richtigen) Frost nehme ich die Knollen aus der Erde und schneide die Triebe bis auf ca 5 cm ab. Die Erde klopfe ich nur locker ab, denn sie bildet für die Knolle während der Überwinterung guten Schutz. Dahlienknollen werden dunkel, frostfrei und in einem nicht zu trockenen Raum überwintert.

Heuer werden es wohl bereits 12 Dahlienknollen sein, die wir über den Winter bringen müssen. Und wenn ich mir die Bilder so ansehe, weiß ich jetzt schon, dass nächstes Jahr wieder einige dazu kommen werden. Schließlich fehlen in unserem bunten Dahliengarten noch ein paar Farben und Blütenformen auch. Könnte durchaus sein, dass wir das kleine Gärtlein noch ein wenig vergrößern müssen, oder die eine oder andere Rose, die sich auch darin befindet, übersiedeln muss. Ihr seht schon, die jetzige Gartensaison ist noch nicht mal um und schon schwelge ich in Plänen für die nächste …

Meine Lieben, ich hoffe ihr genießt diese sonnigen Tage des Oktobers genauso, wie meine Dahlien und ich. Lasst es euch gut gehen und habt es fein!

Bis bald
Hilda

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Apfelfest & Bloggertreffen

Herzlich willkommen ihr Lieben an diesem wunderschönen Herbstnachmittag.

Es ist, wie ihr sicherlich schon alle wißt, Tradition,
dass am ersten Wochenende im Oktober im Schloß Mühlgrub in Bad Hall
ein Apfelfest statt findet. Und es ist ebenfalls schon Tradition, dass zu diesem Apfelfest alljährlich eine Gruppe Blogger-Mädels pilgert,um sich dort zu treffen.
Das Apfelfest-Bloggertreffen am ersten Oktoberwochenende ist Tradition.
Falls ihr das noch nicht wußtet, dann könnt‘ ihr euch den Termin in euren Kalendern gleich fix markieren ……. für’s nächste Mal 😉 …

Bereits zum vierten Mal heuer, hat die liebe Barbara auf ihrem Herzenswärme Fotoblog zum Bloggertreffen im Schloß Mühlgrub aufgerufen. Und bereits seit dem allersten Treffen plane ich, die Bloggerrunde zum Nachmittagskaffee und Kuchen zu mir nach Hause einzuladen, wohne ich doch nur 10 Autominuten vom Ort des Treffens entfernt. Heuer nun hab ich Barbara in meinen Plan eingeweiht und endlich wurde auch was draus.

Nach einer ausgiebigen Shoppingrunde durch das zauberhaft dekorierte Schloß (und einem leider echt miserablen Mittagessen in einem neu-eröffneten Restaurant in der Umgebung …. doch das vergessen wir am besten gleich wieder) …

… dürfte ich die lieben Damen und ihre Herren bei mir zu Hause begrüßen.
Es wurde ein wundervoller, spaßiger, geselliger Nachmittag daraus.
Auch wenn man auf den folgenden Bildern lauter ernste Gesichter sieht, so viele lustige Geschichten, so viel Spaß und Gelächter, hatte ich schon lange nicht mehr in so wenigen Stunden. War aber bestimmt gut, dass ich nicht genau dann die Fotos geschossen habe. Vor lauter Lachen wären die Bilder sonst noch verwackelter geworden, als sie es ohnehin schon sind.

Passend zum Apfelfest-Bloggertreffen hab ich auch die Deko zusammengestellt. Sogar ziemlich viel Rot durfte da mit rein und natürlich meine heurige Lieblingsfarbe Grün.
Zum Tee bzw. Kaffee gab es natürlich Kuchen – allen voran Apfelmuffins mit Zimtstreusel (wenn ihr das googelt, findet ihr das Rezept im Internet) – die ich in Zukunft ganz betimmt öfter backen werde.

Obwohl der Besuch bei uns eigentlich als Überraschung für die TeilnehmerInnen geplant war, habe ich irgendwie das Gefühl, dass hier doch jemand ein bisschen geplaudert hat. Vor allem als mir die Mädels gleich nach dem Eintreten in unser Haus diese beiden wunderschönen (grünen!) Vasen als Geschenk überreichten, konnte ich nicht so recht glauben, dass hier nicht irgendjemand (ich will hier aber keine Namen nennen), ein paar Tipps hat fallen lassen. Diese zauberhaften Teile, gefüllt mit Zierapfelzweigen aus Barbaras Garten, passen jedenfalls absolut perfekt zu meiner heurigen Herbstdeko. Sie sind traumhaft schön und werden bestimmt zu absoluten Lieblingsteilen hier avancieren. Vielen vielen Dank also nochmals an die lieben Besucher für das schöne Geschenk.

Und hier, zum Abschluß, noch ein hübsches Foto von uns allen.
Mittlerweile entwickelt sich unser Treffen zu einem Blogger Schrägstrich Instagramer-Treffen.
Find ich echt gut! – Allerdings: Wieso, um alles in der Welt, die liebe Simone nicht auf dem Gruppenfoto ist, ist mir schleierhaft.

Von links nach rechts:

Barbara – Herzenswärme Fotoblog (Blog & Instagram)
Ingrid – Dekotraum (Blog & Instagram)
Gitti – Blickwinkl_6130 (Instagram)
Bernadette – wheity59 (Instagram)
Birgit – Ein Dekoherzal in den Bergen (Blog & Instagram)
Hilda – hildisgoodlife (Blog & Instagram)

leider nicht auf dem Foto

Simone – enchanted_sheep_yarn (Instagram)


Ob nun der Nachmittagskaffee bei mir zu Hause Teil der jährlichen Apfelfest-Bloggertreffen Tradition wird, kann ich nicht verraten. Am besten wird es sein, ihr kommt nächstes Jahr auch und findet es heraus ….

Genießt noch diesen herrlich sonnigen Tag, ihr Lieben, und wir sehen uns alle bald wieder hier auf meinem Blog!

Bis bald
Hilda

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Outdoor Living Spaces – Part 3: The Pool Lounge

Ward ihr schon einmal Höhlentauchen in Mexiko?
Oder in einem Luxus-Safari-Camp in der Serengeti?
Oder auf dem Gunung Batur zum Sonnenaufgang?
Nein?
Ich auch nicht.

Vor kurzem bekamen wir überraschend Besuch. Zwei Freunde, die wir lange nicht mehr gesehen hatten, standen plötzlich mit ihrem schicken kleinen Cabrio vor unserem Einfahrtstor, im Gepäck eine schöne Flasche Wein, einen kleinen Kasten gekühlten Bieres und jede Menge faszinierende Geschichten. Es war einer dieser Freitage der letzten Wochen, sonnig, heiß und sommerlich. Der perfekte Tag also, um einen einfachen kalten Salat zu kredenzen und den Abend am Pool zu verbringen, bei einem Gläschen Wein und angeregten Gesprächen..

Unsere beiden Freunde erzählten von den unglaublichen Reisen, die sie während der letzten Jahre gemacht hatten, und wir lehnten uns gemütlich in die Kissen zurück und lauschten. Sie erzählten von ihrer Safari in Kenia, von dem riesigen Zelt, das für sie extra in der Savanne aufgeschlagen worden war – so einfach und schlicht und doch voll von unerwartetem Luxus mitten in der Serengeti – und von den wilden Tieren, die völlig unbeeindruckt an ihrem Schlafplatz vorüberzogen. Und während sie uns schilderten wie eine Herde Giraffen in der Abenddämmerung ganz nahe an ihrem Zelt vorbeitrottete, wiegten sich die Gardinen unserer Pool Lounge ganz sanft, geradeso als habe der Abendwind seine Arme ums sie geschlungen um eine geschmeidige zärtliche Rumba mit ihnen zu tanzen.

Unsere Freunde erzählten uns von Mexiko und seinen geheimnisvollen Höhlensystemen, die ihnen, als erfahrene Taucher ganz besondere Abenteuer versprachen. Aber auch von der unglaublichen Dunkelheit da drinnen und der Enge, die sogar sie beide an den Rand ihrer Grenzen gebracht hatte. Ein Erlebnis, das faszinierend und beängstigend gleichermaßen war und von dem sie heute noch nicht sagen konnten, ob sie das wohl jemals noch einmal erleben wollten. Währenddessen kräuselte sich dicht neben uns das Wasser in unserem Pool ganz leicht und bewegte sich die ganze Zeit geräuschlos sanft in Richtung Beckenrand. Der Abend ging langsam in die Nacht über. Durch die Lampen tief unten im Wasser erstrahlte der Pool in hellem Türkis, glasklar und freundlich und einladend.

Inszwischen hatten wir alle Kerzen in den Laternen angezündet und das lichte Flackern der Flammen erinnerte die beiden an ihre Wanderung auf den Gunung Batur – einem aktiven Vulkan auf Bali. Der Weg führte sie noch im Dunkeln der Nacht durch niedriges Buschwerk hindurch in Richtung Berg, an dessen Ende bald schon ein feuriges Leuchten zu erkennen war, von dem man erst nicht genau sagen konnte, ob es wohl der Berg selber war, oder die Sonne, die ihre ersten Strahlen in den Tag sandte. Sie erzählten von einem der schönsten Sonnenaufgänge, die sie je gesehen hatten, während um uns der Tag endgültig versank und tiefste Dunkelheit sich über das Stück Wiese und die Hortensienhecke rund um das Pool legte. Nur die Lichter der Kerzen in den Laternen zeichneten kryptische Bilder an Wände und Gardinen und in den Wein in unseren Gläsern.

Ich fühlte mich so wohl und geborgen in diesem Moment, so beschützt in dem kleinen umfriedeten uneinsichtigen Bereich. Natürlich verspürte ich auch ein klein wenig Fernweh. Natürlich würde ich sehr gerne in den herrlichen Weiten der Serengeti die wunderbare Wildnis erleben und die dort lebenden Tiere beobachten. Natürlich würde ich sehr gerne einmal einen aktiven Vulkan besteigen und in den Schlund seines Kraters blicken.

Doch an diesem Abend fühlte ich auch ganz deutlich, dass ich genau dort war, wo ich sein wollte, dass es genau das war, wovon ich immer geträumt habe: Von einem schönen gemütlichen Zuhause, umgeben von lieben Dingen und lieben Menschen. Einem Haus, in das Freunde mit Freuden zu Besuch kommen und mir Geschichten mitbringen aus der großen weiten Welt. Und mir wurde einmal mehr bewußt, dass ich glücklich bin, hier zu sein, wo ich bin. Und ganz besonders auch, dass ich glücklich war, der zu sein, der ich bin:
Ein Homebody!

Meine lieben Freunde, mit dem heutigen dritten Teil bin ich am (vorläufigen) Ende meiner kleine Serie angelangt. Möglicherweise kehre ich mit einem vierten Teil noch einmal zurück – aber das ist dann schon eine herbstliche Geschichte.
Dankeschön, dass ihr mit mir von einem Outdoor-Sitzplatz unseres Gartens zum nächsten gewandert seid und ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß dabei. Mir zumindest hat es große Freude gemacht, euch mitzunehmen.
Genießt noch die letzten Tage des Augusts und freut euch, gemeinsam mit mir, auf einen sanften herbstlichen September!

Bis bald
Hilda

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Outdoor Living Spaces Part 2: The Deck!

Eintausendzweihundert Stunden!
Mindestens!

Eintausendzweihundert Stunden meines Lebens habe ich diesen Sommer draußen verbracht. Mit denken und reden und gärtnern und essen und schwimmen und sitzen und träumen …
mit leben eben!

Eintausendzweihundert Stunden!
Mindestens!
Bis jetzt …

Über unsere Sofas, Feuteuils und Ohrensessel hätten wir getrost weiße Laken ausbreiten können, denn die verstauben unbenützt und vereinsamt da drinnen im Haus. Die Küche benützen wir zwar noch, aber der Esstisch ist mittlerweile eher zu einer großen Abstellfläche zwischen Herd und Terrassentisch verkommen. In einer gemütlichen Runde daran zusammengesessen hat dort seit Monaten keiner mehr.
Outdoor Living – draußen leben – hat in diesem herrlichen nichtendenwollenden Sommer eine ganz neue Dimension erreicht. Zumindest für Sommerkinder, Sonnenanbeter, Gartenenfreaks und Freiluftenthusiasten. Also für Menschen, wie mich! An manchen Tagen – eigentlich an allen arbeitsfreien Tagen seit April – ging ich morgens zwischen sechs und halb sieben mit der Kaffeetasse ins Freie und erst zur Schlafenszeit wieder zurück ins Haus. Mal von kleinen Stippvisiten in der Küche oder im Badezimmer abgesehen, sind das fünfzehn, sechzehn Stunden täglich – eintausendzweihundert insgesamt, mindestens …. bis jetzt!


In so vielen Stunden des Draußenlebens, haben sich natürlich Gewohnheiten und Rituale etabliert. Für jede Tageszeit gibt es mittlerweile einen Lieblingsplatz. Der Morgenkaffee wird in der kleinen Eingangslounge getrunken. Dort ist es morgens schattig und erfrischend kühl – genau der richtige Ort also, um wach zu werden und den Tag zu beginnen.

Für die Mahlzeiten trifft man sich dann am großen Tisch auf der Holzterrasse. Ein einfacher billiger Pavillon schafft hier zur brütend heißen Mittagszeit genügend Schatten und lässt dennoch jedes angenehme Lüftchen durch. Gegessen wird ja ohnehin nicht viel. Ein bisschen Brot, ein wenig Käse und süße Trauben. Der feine Duft der Rosmarinbüsche, die gleich daneben auf der Sitzbank stehen, verstärkt noch die Illusion, dass man sich eigentlich an einem Ort viel weiter südlich befindet, auf Sardinien etwa – oder Sizilien.

Abends, wenn die Sonne sich längst schon hinter das Haus verzogen hat, ist es hier dann erst recht gemütlich. Bei Kerzenschein und Wein verplaudert sich die Zeit ganz von alleine. Oder falls man den Tag lieber schweigend beschließen möchte, lehnt man sich einfach auf einer der Liegen zurück und schaut den fallenden Sternen zu.

Eintausendzweihundert Stunden draußen leben, meine Lieben, das ist schon eine ganze Menge. Da nehmen wir uns heuer bestimmt einiges an sommerlichen Energien mit, für die kühleren, dunkleren Tage. Da bleibt wohl einiges an Sonnenschein und Helligkeit im Herzen hängen … hoffe ich zumindest.

Wo immer ihr diese heißen Tage auch verbracht haben mögt, ihr Lieben, ob drinnen in eurem kühlen Heim oder draußen an einem schattigen Plätzchen, ich wünsche euch von Herzen, dass ihr die Zeit geniessen konntet. Habt noch einen wunderschönen Mittwoch und eine feine restliche Woche!

Bis bald
Eure Hilda

 

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Outdoor Living Spaces Part 1: The Front Porch

Das Herumsitzen im Garten ist eine Fähigkeit, derer ein reger, tüchtiger Gärtner meist nicht mächtig ist. Und so soll es auch sein, denn wie bemerkte der großartige Rudyard Kipling völlig richtig: „Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.“ – Fleißige Hände, die lieber in der Erde graben, als im Schoße ruhen, sind nun mal die Grundlagen eines jeden schönen Gartens. Ein Segen also, wenn der Mensch, der als Gärtner in diesem gestalteten Stück Land wirkt, kein Sitzfleisch besitzt.

Als unsichtbarer Beobachter in einem Garten, könnte man daher dem Gärtner häufig bei einem gar wunderlichen Treiben zusehen. Es wird mit Mühe ein gemütlicher Sitzplatz errichtet, wohl durchdacht und so geplant, dass man die Ruhe, die man hier finden soll, auch wirklich geniessen kann. Ist dieser Ort der Entspannung dann „fertig“, so nimmt sein Erschaffer wahrscheinlich sogar darin Platz. Aber nicht etwa um auszuruhen, sondern vielmehr um die Wirkung des geschaffenen Refugiums zu überprüfen. Nicht selten währt sein Verharren auch nur wenige Sekunden, denn schon hat der prüfende Blick ein kleine (für das nichtgärtnerische Auge meist unsichtbare) Unperfektheit entdeckt. Was den Gärtner natürlich auftreibt, um diese Misslichkeit schleunigst zu entfernen. Möglicherweise kehrt er danach tatsächlich an den Platz zurück, um sich abermals niederzulassen, wird aber mit Bestimmtheit einer anderen Ungereimtheit in seiner Schöpfung ansichtig, die es schleunigst zu beseitigen gilt. Ein Weilchen später das selbe Spiel noch einmal und noch einmal und noch einmal. Am Ende mag den Gärtner die wunderbare Gestaltung der Ruhezonen seines Gartens mit Stolz erfüllen, den eigentlich Sinn dieser Orte aber, die Entspannung, selber nie wirklich erfahren.

Mag sein, dass ich hier ein wenig übertreibe, meine Lieben. Doch steckt in meiner Beschreibung bestimmt mehr Wahrheit, als nur ein Fünkchen. Einige Gartenliebhaber, die so oder ähnlich agieren sind mir persönlich bekannt. Und wahrscheinlich bin ich selber da keine Ausnahme. Oder zumindest war ich das nicht bis vor kurzem. Bis zu diesem Jahr, diesem Sommer um genauer zu sein. Dieser heiße südländische Sommer hat, wie ich euch in meinem letzten Post bereits erzählte, etwas bewirkt:
Er hat mich zur Ruhe kommen lassen. Und das nicht nur für gerade mal fünf Minuten, oh nein! Ganze Nachmittage – mitunter ganze Tage sogar – fand man mich sitzend, oder lümmelnd, oder liegend in irgendeinem angenehm beschatteten Sitzbereich unseres Gartens.

Von daher ist es nur logisch, dass ich den Outdoor-Sitzbereichen unseres Hauses und Gartens heuer ganz besonders viel Augemerk geschenkt habe. Schließlich hab ich dort viel Zeit verbracht – und tue das noch. Ebenso logisch erscheint mir nun, ihr Lieben, dass ich euch, in einer Mini-Serie hier auf hildisgoodlife.com die Ergebnisse meiner Bemühungen zeige. Begonnen habe ich heute mit unserem Windfang, wie wohl einige von euch unschwer erkennen konnten (schließlich habe ich diesen Bereich erst letzten Herbst als unsere neue Outdoor-Kuschelzone vorgestellt).

Zum Abschluß, liebe Freunde, meine allerliebsten Grüße für euch. Es ist so schön, wieder zu bloggen und noch schöner ist es euch alle wiederzusehen hier und wiederzulesen auf euren Blogs.
Mein herzlichster Dank gilt all den Lieben unter euch, die mir auf meinem letzten Post einen Kommentar hinterlassen haben, auch wenn ich selber in dieser Hinischt grade immer noch sehr faul bin. Habt noch ein wenig Geduld mit mir, grad bin ich noch so mit Herumsitzen beschäftigt, doch das wird sicherlich nicht so bleiben ;-)….

Ich wünsche euch allen ein entspannendes sonniges Wochenende!

Bis bald
Eure Hilda

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Nothing is As Nice As Finding Paradise …

… and sitting in the Summer sun!

Von Herzen willkommen, ihr Lieben, zurück hier auf meinem Blog.
Ich freue mich so sehr, euch wiederzusehen und hoffe,
ihr seid alle in heiterer Sommerstimmung und gut drauf!

Oh, dieser Sommer! Dieser Sommer hat unser Leben, unser Tun, unsere gesamte Welt derzeit
ganz fest im Griff. Er schwingt seinen Taktstock und gibt einen für unsere Breiten gänzlich
ungewohnten Rhythmus vor! Die anhaltend hohen Temperaturen verlangen geradezu
nach einer viel gelasseneren Lebensweise, als wir es hierzulande eigentlich gewöhnt sind.
Wir werden beinahe schon gezwungen, mal zwei Gänge runter zu schalten, wo einen
doch jedes allzu hektische, kraftraubende Treiben an den Rande eines Hitzeschlags zu führen
droht. Man kann sich einer „Living-life-the-easy-way“-Gangart nur schwer entziehen.
Und warum sollte man das auch?

Mit einem Male werden ganz einfache Dinge wichtig. Ein bequemes schattiges Plätzchen
im Garten, zum Beispiel, von dem aus man den Duft dieses Sommers entspannt aufsaugen
kann. Von dem aus man all die Pflanzen und Blumen im Auge hat, die bei diesen Tempera-
turen erst so richtig zur Höchstform auflaufen. Und von dem aus man dem Summen und
Brummen und Schwirren der vielen Insekten lauschen kann, denen diese Hitze ganz offen-
sichtlich nichts anzuhaben scheint. Und sollte der Garten gleich mit mehreren solcher hochsommertauglichen Sitzplätzen aufwarten, umso besser. So lässt es sich mühelos und
in nur wenigen Schritten immer wieder die Perspektive wechseln.


Es ist erstaunlich, was dieser Sommer – und sein südländischer Rhythmus – in einem sonst getriebenen ruhelosen Menschen bewirken kann. Die Gedanken schlagen auf einmal eine
ganz neue Richtung ein. Der Kopf hört irgendwann auf ständig virtuelle Checklisten abzu-
arbeiten und lässt einfachere, leichtere Gedankenkost zu. So lange, bis sich schließlich nur
noch Dankbarkeit und Glücksgefühle breit machen. Mit einem Male sieht man deutlicher,
was alles man geschafft und geschaffen hat und all das Schöne, das einem zuteil wird. Man
genießt die kleinen Wunder und Selbstverständlichkeiten um einen herum, die durch den unaufhörlichen Sonnenschein in ein gleißendes Licht getaucht werden. Und hört schließlich irgendwann damit auf, ständig darüber nachzugrübeln, was alles noch getan werden sollte.


Ganz leise und behutsam formt sich plötzlich eine wohltuende Klarheit darüber, wie die Person
ist, die man gerne sein möchte und vor einem geistigen Auge öffnen sich mit einem Male
Wege dahin. Es ist so einfach, die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen – und wohltuend auch!
In solchen Momenten ist gar nichts mehr wichtig, als das eine: Sich seines eigenen kleinen
Paradieses bewusst zu sein und sich darin in der Sommersonne genüsslich zu räkeln.


Be, what you wonna be,
taking things the way they come,
nothing is as nice as finding paradise and
sitting in the summer sun!

Lalala the summer sun,
lalala the summer sun ….