Longing for the Sea

Obwohl ich eine elende Landratte bin,
als solche geboren und erzogen,
trage ich eine tiefe Sehnsucht nach dem Meer in mir,
seitdem ich als junge Erwachsene das erste Mal meine große Zeh
in das Mittelmeer getaucht habe.

Born in a landlocked country
and raised far away from the next beach
you can call me a true landlubber.
But from that moment on,
when I first diped my big toe into the Mediterranean
I felt a deep longing for the Sea.

Diese scheinbare Unendlichkeit,
die geheimnisvollen Tiefen,
die Farben
der Duft
der Wind
das Rauschen …

… Strände, Buchten und Hafenorte,
alles im, am und ums Meer übt auf mich ein große Faszination aus.

The seemingly endless expense,
the mysterious depths,
the colors
and fragrance,
the wind
and the noises
everything in, on and around the Sea and the Ocean
exerts a great fascination on me!

„Seaside Beach Huts“
Anna Fields; Book „Sand, Sea & Cross Stitch“
stitched on white 36ct Edinburgh Linen with DMC as charted
fnished July 2014 – framed July 2015

Wenn man in einem Land aufgewachsen ist,
das kein eigenes Meer hat
und wenn man in einem Dorf wohnt,
das fast 500 km vom nächsten Strand entfernt liegt,
kann so eine intensive maritime Neigung
zu inneren Zweikämpfen führen:
Wieviel „Meer“ darf ich mir nach Hause holen,
wieviel nautisch angehauchte Stücke verträgt ein Binnen-Haus?

My being a true landlubber
and my deep love to all maritime
leaded very often to an inner conflict:

A maritime touch in a landlocked country house?
How could this work?

Jahrelang bin ich während meiner Urlaubsaufenthalte
tapfer an allen entzückenden maritimen Deko-Shops vorbei marschiert
und habe den Verlockungen, mich mit allerlei blauem, weißem oder gestreiften
Deko-Tand einzudecken mutig getrotzt.
Nur das Sammeln von Muscheln und anderen Fundstücken am Strand
hab ich mir ausgiebig erlaubt.

Doch all die Strenge nutzte nichts.
Meine Liebe zu den Farben des Meeres
des Strandes
und der Hafenorte
war einfach nicht zu bändigen.

Und während ich meiner linken Hand das Kaufen von hübschen Leuchttürmen,
Segelschiffe-Modellen oder Holzmöwen verbot,
stickte die rechte klammheimlich all diese Dinge auf feines weißes Leinen
und unterwanderte auf diese Weise sehr effektiv meine dumme Vernunft.

„Sun“
Anna Field; Book „Sand, Sea& Cross Stitch“
stitched on 36ct white Edinburgh Linen
with DMC as charted
stitched August 2014; finished July 2015

Over many years I was really hard to myself
not to buy and bring along all those amazing maritime things
that I saw in all those little shops at my vacation places.
Only finds from the beach I collected in a numerous way,
but no little sailing boats or wooden phares or glittering silver anchors (… sigh).

But while I was really strict to my left hand
not to buy any of these beauties
my right hand secretly stitched one sea-themed motif after another
and infiltrated my silly concerns very effective so.

So entstand im vergangenen und im diesjährigen Sommer
eine ansehnliche Sammlung an maritimen kleineren und größeren Werken,
die sich einfach nicht mehr verstecken ließ.

Und weil es sich natürlich auf Dauer nicht gut leben lässt,
wenn tief in einem drinnen so ein Zwiespalt herrscht,
machte mein versöhnliches salomonisches Kleinhirn dem schließlich ein Ende.

„Sail“ & „Ship“
Both Anna Field, Book „Sand, Sea & Cross Stitch“
stitched on 36ct white Edinburgh Linen
with DMC as charted
stitched: August 2014 and June 2015; both framed in July 2015

Vor einigen Wochen nämlich,
hat mich eine Erkenntnis getroffen.
Eine Erkenntnis, die mich aufatmen ließ,
die mir endlich den Freibrief dazu gab, mich in meinem maritimen Verlangen
nach Lust und Laune auszutoben.

Die Erkenntnis, dass –
wenn die ganze Welt es als absolut annehmbar hinnimmt,
dass jeder Mensch sagen darf:

„Mein Haus ist meine Burg“,

ohne einen Beweis dafür zu verlangen,
dass es sich bei dem besagten Zuhause wirklich um eine
durch Zinnen und Burgmauern befestigte wehrhafte Anlage handelt,

dann darf man doch sicherlich
auch frei und freudvoll und mit voller Inbrunst behaupten:

„Mein Pool ist mein Ozean!“

(und für das Wort Pool, kann man sicher auch einsetzen:
Schwimmteich, Goldfischteich, Wasserlauf, Quellstein …)

Well, my dear friends and readers,
of course nobody can – on the long run – live a harmonic live
with such an inner conflict,
therefore I am very happy, that I found the solution for it
some weeks ago:

If the whole world accepts
that any man can say
„My Home is my Castle“
and the whole world believes that words
without asking for a piece of evidence to proof this saying
than I think it may also be allowed
that a woman can say:
„My Pool is my Ocean“
and live her love to all maritime things
in the fullest way.

Nun, diese weitreichende Erkenntnis,
meine lieben Freunde und Leser,
hat nicht nur mit all meinen Bedenken zu maritimen Dekorationen aufgeräumt,
sondern auch einen gewaltigen neurotischen – äh – nautischen Schub bei mir ausgelöst.

With this new realization
that I do live so near to „my Ocean“
I could really let off steam!
So many sea-themed little things have emerged in the last two weeks
and I am happy to show all of them
here in my blog the next days.

So come with me to the Sea,
my dear friends and readers
and let us enjoy this last Summer days!

Darum dürft ihr euch,
bis zum Ende der sommerlichen Hitzewelle
noch auf ein paar Posts und Bilder mehr freuen
zu diesem Thema,
als kleines Fest für all diejenigen, die diese heißen Sommertage
genauso lieben wie ich
oder als kleine Abkühlung für all die Armen unter meinen lieben Lesern,
die unter der Hitze leiden müssen.

Ich freue mich,
wenn ihr mich alle „ans Meer“ begleitet die nächsten Tage!

Bis bald
Hilda

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