Wenn die Stille Zeit vorbei ist …

„Wenn die Stille Zeit vorbei ist,“ sagte Karl Valentin dereinst,
„dann wird es endlich wieder ruhiger!“

Nach all dem Trubel, dem Lichterglanz und dem Geschenkspapierrascheln,
den Weihnachtsbesuchen, den Liedergesängen und den Kuchengelagen
und nach all dem Feiern und Lachen und Fröhlichsein ist nun Ruhe einkehrt.
Die Geschenke sind ausgepackt und verstaut, die Kerzen bis auf den Boden niedergebrannt
und die Weihnachtsdeko hat schon ein wenig Staub angesetzt.

Und verlässlich, nach dem Weihnachtsfrühling, ist der Frost zurückgekehrt.



Für mich lag sie immer schon in den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester.
Die stille Zeit.
Ich liebe die Adventzeit. Keine Frage!
Tatsächlich stört mich auch die Hektik nicht und nicht die vielen Leute in der Stadt.
Ich liebe die Lichterketten und den Duft, der über allen Gassen liegt.
Es riecht nach Bratwürstel mit Sauerkraut
und nach Glühwein.

Aber die Zeit danach, die Zeit „zwischen den Jahren“
die liebe ich ebenso.
Da nehme ich mir dann all die Zeit,
die ich das ganze Jahr hindurch nicht hatte.
Da lasse ich Revue passieren und schmiede Pläne.
Da denke ich viel und tief und gar nicht.
Da ist keine einzige Minute oder Sekunde vergeudet,
ganz egal, wie ich sie verbringe.



Die Zeit zwischen den Jahren,
diese wenigen Tage bevor das Alte Jahr Geschichte ist
und das Neue Jahr mit all seinen Hoffnungen und Erwartungen beginnt,
sie gehören für mich zu den ruhigesten und stillsten.
Und den angenehmsten auch.

Meine Lieben,
ich wünsche euch von Herzen, stille, ruhige und wunderschöne Tage zwischen den Jahren.

Bis bald
Hilda

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